KatSchutz

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Das Bundesland Rheinland-Pfalz gibt vor, den Katastrophenschutz nach HiK 3.0 Konzept aufzustellen.

HiK 3.0 Konzept bedeutet, Hilforganisationen im Katastrophenschutz 3.0 und beinhaltet ab 2018 folgende Gliederungen in der Schnellen Einsatzgruppe.

Abschnittsleitung Gesundheit


Katastrophenschutzmodul Führung

Katastrophenschutzmodul Sanitätsdienst, unterteilt in:
SEG- Behandlung
SEG- Transportzuständig

Katastrophenschutzmodul Betreuungsdienst, unterteilt in:
SEG- Unterkunft
SEG- Soziale Betreuung

Katastrophenschutzmodul Verpflegungsdienst



Die SEG oder auch Teile von Ihr, können durch den "Leitenden Notarzt" (kurz LNA) oder den "Organisatorischen Leiter Rettungsdienst" (kurz OrgL), beide Teil des Modul Abschnittsleitung, bei großen Schadenslage hinzugezogen werden.

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Der Ortsverein Deidesheim engagiert sich in der Fachgruppe Sanitätsdienst.

 

Einsatzbericht der SEG San

Die SEG San wurde aufgrund einer polizeilichen Gefahrenlage alarmiert, um den Rettungsdienst zu entlasten. Zunächst waren wir mit dem RK DÜW 44/87-04 vor Ort und übernahmen die Einsatzstelle von einem Rettungswagen aus Bad Dürkheim, sodass dieser wieder für die reguläre Notfallversorgung der Bevölkerung zur Verfügung stand.

Nach der Auflösung der Gefahrenlage blieben wir weiterhin vor Ort und übergaben die Einsatzstelle an das THW. Anschließend unterstützten wir die Integrierte Leitstelle Ludwigshafen, indem wir einen zusätzlichen Notfalleinsatz in Bad Dürkheim übernahmen, da im Einsatzgebiet vorübergehend kein Rettungsmittel verfügbar war.

                   
                 
 

Einsatzbericht: Evakuierung nach Brand in Altersheim

Nach einem Brand in einem Altersheim war eine Evakuierung der Bewohner erforderlich. Ein Fahrzeug des Rettungsdienstes war bereits vor Ort und fungierte als Schnittstelle zum nachgerückten Einsatzleitwagen (ELW RK DÜW 43/11-01).

Unsere Einheit wurde am Rettungsmittelhalteplatz von der Besatzung des Rettungswagens empfangen. Nach Erhalt des Einsatzauftrages übernahmen wir die Evakuierung der Bewohner und transportierten sie in ein anderes Altersheim. Die Evakuierung gestaltete sich zunächst schwierig, da der Fahrstuhl aufgrund des Brandes außer Betrieb war, wodurch der Einsatz körperlich besonders fordernd war.


                                                  
Wenn viele Fahrzeuge alarmiert sind,
ist ein Rettungsmittelhalteplatz unumgänglich

                                                 
                          Die Einsatzlage wäre ohne die Unterstützung durch Ehrenamtliche nicht tragbar gewesen.

                                                    
                Abtransport von Bewohnern, Auf diesem Bild mit unserem Notfall-KTW RK DÜW 44/87-04

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